Werbefolie richtig verkleben – Wir zeigen, wie es geht

Egal, ob Schriftzug Ihrer Firma, Aufkleber der Lieblingsband oder das Etikett vom freiwilligen Verein. Beim Verkleben von Werbefolie spielt eine ordentliche und vor allem blasenfreie Anbringung eine wichtige Rolle. Das ist jedoch alles andere als trivial.

Werbefolien gibt es in verschiedensten Größen, Farben und Formen. Dadurch kann die Vorgehensweise beim Verkleben immer etwas variieren. Und genau aus diesem Grund möchten wir zeigen, wie man am besten Folie verklebt, ohne unerwünschte Blasen und Falten zu hinterlassen.

Klebeverfahren von Werbefolien

In den meisten Fällen werden Werbefolien per Trocken- oder Nassklebeverfahren verklebt. Kleinere und geplottete Folien sowie Aufkleber und Etiketten werden oft einfach nur mit der bloßen Hand auf den Untergrund gedrückt. Bei größeren Folien und beim Verkleben auf senkrechten Oberflächen, wie zum Beispiel Glasscheiben, kommt üblicherweise das Nassklebeverfahren zum Einsatz. Dort werden die Oberfläche und die Klebeseite der Folie gleichmäßig befeuchtet. Die Experten nutzen dafür gerne spezielle Montageflüssigkeit. Es reicht aber auch eine Lösung aus Wasser und Spülmittel. Der große Vorteil vom Nasskleben ist die verringerte Reaktionszeit der Klebers. So bleibt Ihnen genügend Zeit, um die Folie auszurichten und zu justieren. Beim Trockenklebeverfahren entfällt logischerweise dieser Schritt.

Die Vorbereitungsphase - Werbefolie richtig kleben

 Um Blasen und Falten zu vermeiden, sollten Sie mit den richtigen Werkzeugen ausgestattet sein. Zu allererst wird ein lösemittelhaltiges Putzmittel benötigt. Dafür reicht bspw. ein herkömmlicher Universalreiniger. Wichtig ist, dass damit der Untergrund von Schmutz-, Staub- und Fettrückständen befreit werden kann.

Die Rakel ist das Werkzeug schlechthin für das Verkleben von Folien. Blasen und Falten entstehen häufig beim Andrücken der Klebefolie. Mithilfe der Rakel können Sie die Werbefolie flach und gleichmäßig auf den Untergrund streichen. Zusätzlich brauchen Sie noch Zollstock, Bleistift, ein filigranes Cuttermesser und ein Tesaband.

Die Folie sollte vorher noch auf ebenen und sauberen Fläche ausgebreitet und mit dem Rakel oder einem Nudelholz gestrichen oder gerollt werden. Dadurch wird sichergestellt, dass die einzelnen Schichten der Folie (Trägerpapier, Folie und Schutzschicht) sich richtig ablösen und verkleben lassen. 

Aufbau einer Werbefolie

Verklebung der Werbefolie

Bevor es so richtig los geht, muss zu allererst der Untergrund von jeglichen Schmutz- und Fettrückständen befreit werden. Gereinigte und glatte Flächen sind oft statisch aufgeladen und wirken anziehend für Staub. Hier verschafft ein antistatisches Tuch die nötige Abhilfe.

Nun wird die Werbefolie mit dem Zollstock in die gewünschte Position gebracht und mit Tesafilm justiert. Danach ist es an der Zeit die Werbefolie wieder zu lösen und mit der Schutzschicht nach unten zu platzieren, um das Trägerpapier vorsichtig und in einem möglichst flachen Winkel abzuziehen. 

Verklebung der Werbefolie

Jetzt wird die Werbefolie wieder an die markierte Stelle angesetzt und Schritt für Schritt gerakelt. Wichtig ist, dass die Klebefolie erst durch Andrücken mit der Rakel in Kontakt mit dem Untergrund kommt. Lassen Sie sich besonders in diesem Step viel Zeit und rakeln Sie langsam und gleichmäßig. Der Plottext oder der Digitaldruck sollte zu jeder Zeit straff und flach gehalten werden. Das erleichtert ein sauberes Rakeln.

Prima! Das Schwierigste haben Sie geschafft. Jetzt müssen Sie nur noch vorsichtig die Schutzfolie abziehen und die Verklebung auf Falten und Blasen kontrollieren. Einzelne Bläschen können Sie punktuell mit dem Cuttermesser einstechen und die eingeschlossene Luft mit dem Fingernagel rausstreichen. 

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